Vom Barista zur Matcha-Brand-Gründerin: Mein Weg zu mehr Balance

Yuka von matcha kokon  |  15. 02. 2026

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Heute möchte ich eine ganz persönliche Geschichte mit euch teilen.

Viele kennen mich heute als Gründerin von matcha kokon. Matcha ist heute mein absoluter Favorit, aber früher war ich auch ein großer Kaffee-Fan.

Wie kam es zu diesem Wandel?

Mein Weg hierher war geprägt von großen Träumen, Rückschlägen und einer wichtigen Entdeckung. Hier ist mein Weg.

Ein Kindheitstraum und die Liebe zum Essen

Schon als Kind hatte ich einen großen Traum: Ich wollte Köchin werden. Essen war für mich schon immer mehr als nur Nahrung.

Bereits in der 7. Klasse hielt ich eine Rede über Lebensmittelverschwendung – dieses Thema hat mich schon damals tief bewegt.

Ich wollte mit meinen eigenen Händen arbeiten und die Natur sowie das Gefühl, wirklich lebendig zu sein, bei meiner Arbeit spüren. Das war der Grund, warum ich mich für eine Ausbildung zur Köchin entschieden habe.

Das Trauma in der Küche

Während meiner Ausbildung in Japan arbeitete ich im Restaurant „Zur Deele“ in Aichi (das leider 2023 geschlossen wurde). Wie in Deutschland gab es dort viel Schweinefleisch. Einmal musste ich helfen, ein ganzes Schwein zu zerlegen. Das Fett an meinen Händen ging auch mit Spülmittel nicht einfach weg. In diesem Moment entschied ich: Ich möchte an einem Ort arbeiten, an dem ich kein Fleisch verarbeiten muss.

Mein neues Ziel war die Welt des Kaffees.

Um mich optimal vorzubereiten, absolvierte ich in Japan zahlreiche Seminare und Trainings, bis ich schließlich eine japanische Kaffee-Zertifizierung erwarb.

2019: Mein Start in Deutschland

2019 war es so weit: Mit meiner Lizenz als Köchin und meinem Wissen über Kochen, Patisserie, Backen, Wein, Tee und Kaffee zog ich in die Heimat meines Mannes nach Deutschland.

Doch die Realität war härter als gedacht: Ohne fließende Deutschkenntnisse war es sehr schwer, einen Job in einem Café zu finden.

Ein Unfall ändert alles

Da ich trotz meiner Qualifikationen keinen Job in einem Café finden konnte, entschied ich mich für einen neuen Weg: Ich begann eine Ausbildung in einer Bio-Bäckerei. Ich liebte das Backen auch und wollte das traditionelle deutsche Handwerk lernen, das hier so eine lange Geschichte hat.

Doch kurz nach Beginn der Ausbildung verletzte ich mich bei einem Arbeitsunfall am Handgelenk. Trotz monatelanger Ergo- und Physiotherapie blieb eine Lähmung in zwei Fingern meiner rechten Hand zurück. Mein Traum vom Bäckerhandwerk war plötzlich vorbei, bevor er richtig begonnen hatte.

Barista-Leben und die V60-Routine

Nach meiner Genesung und mit besseren Deutschkenntnissen fand ich schließlich einen Job in einem Café in München, der meine Hand weniger belastete. Hier konnte ich meine Leidenschaft für Kaffee ausleben.

Privat war ich ein echter „Coffee-Nerd“: Jeden Morgen brühte ich meinen Kaffee sorgfältig mit dem V60-Handfilter auf. Der Duft, die Technik – ich liebte dieses Ritual.

Muttersein und die Grenzen des Koffeins

Der wirkliche Wendepunkt kam mit der Geburt meines Kindes. Die Nächte waren kurz, ich war dauerhaft müde.

Mein Reflex? Mehr Kaffee.

Ich trank täglich zwei bis drei Tassen, um wachzubleiben. Doch statt echte Energie zu spüren, fühlte ich mich nur noch „künstlich wach“. Mein Kopf war überreizt, aber mein Körper erschöpft. Dazu kamen Magenprobleme, und mein Kopf fühlte sich oft schwer und unklar an. 

Ein Paket aus Japan: Omas Matcha-Schale

In dieser Zeit starb meine Oma in Japan. Als Kind habe ich Matcha geliebt; bei meiner Oma gab es immer eine Schale Matcha und japanische Süßigkeiten. Nach ihrem Tod schickte mir meine Mutter ein Paket. Darin war die Matcha-Schale, die meine Oma früher immer für mich benutzt hatte. Das war ein Zeichen. Ich entschiede mich, den Kaffee am Morgen durch Matcha zu ersetzen.

Die positive Veränderung

Die Wirkung war erstaunlich. Mein Kopf wurde klar und mein Körper fühlte sich endlich wieder „clean“ und leicht an. Seitdem trinke ich jeden Tag Matcha – es ist meine neue Routine geworden. Natürlich genieße ich hin und wieder noch einen Kaffee mit Freunden, aber Matcha hat mein Leben und mein Wohlbefinden grundlegend positiv verändert.

Wie war dein erster Moment mit Matcha?

Was war euer Grund, mit Matcha anzufangen? Gab es auch bei euch einen besonderen Moment?

Wie war euer erster Eindruck, als ihr zum ersten Mal Matcha getrunken habt, und wie denkt ihr heute darüber?

Ich freue mich sehr, wenn ihr mir eure Geschichte per E-Mail oder per DM auf Instagram erzählt!

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